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Buch des Monats (1)   Buch des Monats (2)
Oktober 2011   Oktober 2011




Incunabula of British Photographic Literature. A bibliography of British photographic literature 1839-75 and British books illustrated with original photographs. / Helmut GERNSHEIM. – London and Berkeley: Scolar Press 1984.

 




The Truthful Lens. A survey of the photographically illustrated book 1844-1914. / Lucien GOLDSMITH and Weston J. Naef. – First edition, limited to one thousend copies. – New York: The Grolier Club 1980.


Photobücher wurden lange Zeit
gegenüber Originalphotographien als zweitrangig behandelt. Seit einigen Jahren findet nun aber eine Neubewertung statt. Als eigenständig konzipierte Werke ziehen Photobücher das Interesse von Photohistorikern, Museen und Sammlern auf sich. Die beiden Bücher des Monats hatten diesen Trend als erste erkannt. Zahlreiche weitere Bücher haben eine Art «Kanon der bedeutendsten Photobücher» entstehen lassen, mit der Folge, dass ein eigener Markt entstanden ist, auf dem Photobücher ebenso gesucht und gehandelt werden wie Originalphotographien.


Bild des Monats (1)   Bild des Monats (2)
September 2011   September 2011




Vue de Paris - Vue du Château d'Eau [mit DIORAMA]. Stahlstich, Platten-grösse 22,2 x 29,7 cm, Blattgrösse 29,4 x 40,7 cm, o.J. [um 1830]. / A Paris chez Alex[an]dre Tessier, Suc[cesseur] de M[ada]me V[?]e Chereau, rue St. Jacques, No. 10.

 




East Side of Park Square, and DIORAMA, Regent's Park. Stahlstich, koloriert, Blattgrösse 13,8 x 18,7 cm. / Drawn by Tho[mas] H[osmer] Shepherd. Engraved by W. Watkins. Published June 6, 1829, by Jones & Co. Temples of the Muses, Finsbury Square, London.


Das Diorama wurde 1821 von Louis Jacques Mandé Daguerre (1787-1851) und Charles-Marie Bouton (1781-1853) erfunden.
Das Pariser Diorama wurde am 11. Juli 1822 eröffnet. Am 10. Februar 1824 konnte noch ein weiteres Diorama im Regent's Park in London eröffnet werden. Da nun die gleichen Dioramabilder in zwei Häusern gezeigt werden konnten, war ein wirtschaftlicherer Betrieb möglich. Das Pariser Diorama brannte am 8. März 1839 ab, dasjenige in London bestand noch bis 1851.


Buch des Monats   Bild des Monats
Juli/August 2011   Juli/August 2011




Paris de nuit. / Paul Morand. 60 photos inédites de BRASSAI publiées dans la Collection «Réalités» sous la direction de J. Bernier. – Paris: Arts et Métiers Graphiques o.J. [1933].

«... one of the most remarkable of all photographic books»

John Szarkowski in:
Looking at Photographs, 1973

 




La «Môme» Bijou, [ca. 1932]. Gelatine-Silber-Print 19,9 x 16,4 cm. / BRASSAÏ. – Rückseite (mit schwarzem Filzstift): "Copyprint after the original photograph by Brassaï from The Secret Paris of the 30's" "La «Môme» Bijou, pl. 384"


Brassaï (1899-1984), der mit bürgerlichem Namen Gyula Halász hiess, war ein ungarischer Photograph. André Kertész (1894-1985), ebenfalls aus Ungarn stammend, brachte ihn 1924 zur Photographie. Brassaï war vom Pariser Nachtleben fasziniert (Bild des Monats). 1933 erschien das Photobuch «Paris de nuit» (Buch des Monats), das ihn schlagartig berühmt machte. Später war er auch als Schriftsteller tätig. Zu Picassos 83. Geburtstag veröffentlichte er 1964 «Conversations avec Picasso».


Buch des Monats   Objekt des Monats
Juni 2011   Juni 2011




The Brownies - Their Book. / Palmer COX. – First edition, first issue
[= erste Ausgabe, erster Druck]. – New York: The Century Co. 1887.

 




Brownie Nr. 2, Modell F (USA-Ausführung), rot. Boxkamera, 1929-1933. In Originalschachtel. / KODAK. – Für 120er Rollfilm. Objektiv Fixfocus-Meniskus. Rotations-verschluss. 2 Brillantsucher.


Frank A. Brownell (1859-1939) war der Konstrukteur der ersten Kodak-Kameras (siehe Buch/Objekt des Monats Mai). Mit diesen wurde die Photographie zwar kinderleicht, aber der hohe Preis von 25 Dollar war noch lange nicht für jedermann erschwinglich. George Eastman beauftragte deshalb Brownell, eine Kamera zu entwickeln, die in Massenproduktion billig hergestellt werden konnte. Um auch die Kinder als potentielle Kunden zu gewinnen, wurde sie nach den damals beliebten Brownie-Heinzelmännchen des Zeichners Palmer Cox benannt – und wahrscheinlich auch nach Brownell's Übername...


Buch des Monats   Objekt des Monats
Mai 2011   Mai 2011




The KODAK Manual. – [Erstausgabe.] – Rochester, N. Y.: The Eastman Dry Plate and Film Co. January, 1889.

 




KODAK Nr. 2, ca. 1889/90. Boxkamera. Fabrikations-Nr. 2482. / The Eastman Company (Rochester, NY, USA). – Für Rollfilm, 60 oder 100 Aufnahmen mit einem Durchmesser von 3,5 Zoll. Periskop-Objektiv. Sektorenverschluss. Runder Mattscheibensucher.


George Eastman (1854-1932) erfand die erste Rollfilmkamera und brachte sie 1888 unter dem Namen «The Kodak» auf den Markt. Wenn der Eigentümer der Kamera seine 100 kreisrunden Aufnahmen gemacht hatte, wurde die Kamera an die Eastman Company gesandt. Hier wurden die Bilder entwickelt und die Kamera mit einem neuen Film geladen. Das Ganze wurde dann an den Eigentümer zurückgesandt und dauerte weniger als zehn Tage. «The Kodak» wurde ab Oktober 1888 produziert, sie machte 100 Aufnahmen mit einem Durchmesser von 2,5 Zoll. Ab Oktober 1889 wurde sie dann «Kodak Nr. 1» genannt, zur Unterscheidung von der ab diesem Zeitpunkt produzierten «Kodak Nr. 2» mit grösserem Bild-Durchmesser von 3,5 Zoll.


Buch des Monats   Bild des Monats
April 2011   April 2011




Der schwarze Hephästus. Ein Bilderbuch über die Schmiede der Matakam in den Mandara-Bergen Nordkameruns und ihre urtümliche Kunst, Eisen zu gewinnen. / René GARDI. – Bern: Selbstverlag (Druck: Büchler & Co.) 1954.

 




Baobab oder Affenbrotbaum. Gelatine-Silber-Print (Agfa-Brovira), 24,1 x 17,8 cm, o.J. [ca. 1960]. / René GARDI. – Auf Rückseite mit Bleistift signiert, aufgeklebte Bildlegende.


René Gardi (1909-2000) war ein Schweizer Reiseschriftsteller, Photograph und Dokumentarfilmer. Er war aber auch ein begnadeter Erzähler. Im Schweizer Fernsehen und auf Vortragsreisen trat er ausserordentlich erfolgreich als Vermittler zwischen der afrikanischen und der europäischen Kultur auf.

«Ein Herr hat mir nach einem Vortrag im Deutschen Museum in München eine Postkarte gesandt: "Für Ihren Vortrag möchte ich Ihnen nochmals herzlich danken. Trotz Schweizerdeutsch konnte ich in der letzten Bank jedes Wort verstehen!!! (Dies nur zu Ihrer Genugtuung.) Ihr Heinrich Faltenmeier." In München hatte ich damals natürlich schriftdeutsch gesprochen, allerdings mit meinem "accent bernois".»

René Gardi: Sehr verehrte Damen und Herren!
Heitere Erlebnisse und Begegnungen auf Vortragsreisen
durch die Schweiz. Bern, Benteli 1974.
 


Buch des Monats  

Künstlerbuch des

März 2011   Monats März 2011




The Book of Bread. / By Owen SIMMONS. – London: Maclaren & Sons o.J. [1903].

 




6 Bilder von Feldmann. / Hans-Peter FELDMANN. – Hilden: Eigenverlag 1971.

Es gibt nichts, was Feldmann je signiert hätte. «Ein Bäcker signiert doch auch nicht seine Brötchen», sagt er. «Kunst muss schmecken, riechen, man muss sie erfahren können.»

Tillmann Prüfer über Hans-Peter Feldmann in: ZEITmagazin Nr. 44
vom 28.10.2010.


In der Konzeptkunst muss das Kunstwerk nicht zwangsläufig durch den Künstler selbst erschaffen werden. Im Vordergrund steht vielmehr ein künstlerisches Konzept. An die Stelle von Kunstwerken, wie Bilder und Skulpturen, treten beispielsweise Skizzen, Anleitungstexte oder Künstlerbücher. Mit seiner rigorosen und präzisen Katalogisierung von Broten und Brotscheiben verweist das Buch von Owen Simmons (Buch des Monats) auf die Künstlerbücher von Hans-Peter Feldmann (Künstlerbuch des Monats), Ed Ruscha und anderen.


Buch des Monats   Zeitschrift des Monats
Februar 2011   Februar 2011




Pull my Daisy. / Text ad-libbed by Jack Kerouac for the film by Robert FRANK and Alfred Leslie. Introduction by Jerry Tallmer. – New York, London: Grove Press, Evergreen 1961.

 




L'AVANT-SCENE. Zazie dans le Métro. / Louis Malle. – N° 104, juin 1970.

Mutter: «T'as vue le métro?» Zazie: «Non.»
Mutter: «Alors qu'est-ce que t'as fait?»
Zazie: «J'ai vieilli.»

Letzte Szene des Films
«Zazie dans le Métro»


Ca c'est du Cinéma! Die Bibliothek hat auch eine kleine Abteilung mit Filmliteratur zu ausgewählten Filmen. Etwa zu «Pull my Daisy» von Robert Frank und Jack Kerouac (1959) oder zu «Zazie dans le Métro» von Louis Malle (1960).


Buch des Monats   Typoskript des Monats
Dezember/Januar 2011   Dezember/Januar 2011




Filmgegner von heute - Filmfreunde von morgen. / Hans Richter. – Berlin: Herrmann Reckendorf 1929.

 




Dada + Film. Vier zusammengeklebte Typoskript-Blätter, je 21 cm breit und bis 38 cm lang. / Hans Richter. – Signiert und mit vielen Korrekturen sowie einem eigenhändigen Postskriptum. Nicht datiert [aufgrund des Postskriptums wahrscheinlich Januar/Februar 1957].


Hans Richter (1888-1976) war ein deutscher Künstler, der sich 1916 in Zürich den Dadaisten anschloss. Ab 1921 beschäftigte er sich mit dem experimentellen Film. Im Jahre 1929 veröffentlichte er «Filmgegner von heute – Filmfreunde von morgen» (Buch des Monats), das wahrscheinlich einflussreichste Buch zur neuen Filmkunst am Ende der 20er Jahre. Im Text von 1957 «Dada + Film» (Typoskript des Monats) schreibt Richter über die Filme «Horizontal – Vertical Mass» von Viking Eggeling, «Ballet mecanique» von Fernand Léger, «Entre'acte» von René Clair, «Emak Bakia» von Man Ray sowie über seine eigenen Filme «Preludium», «Film Study» und «Vormittagsspuk».


Buch des Monats   Objekt des Monats
November 2010   November 2010




Beschreibung der von den Gebrüdern Simon u. Nikolaus Meister gemalten Dioramen. I. Die letzten Momente der Schlacht bei Kulm am 30. August 1813. II. Die Königliche Burg Stolzenfels und Umgebung bei Sonnenuntergang und während eines Gewitters. Ausgestellt im Diorama zu Köln in der Wolfstrasse. – o.O. [Köln]: Druck von W. Clouth 1845.

 




Polyorama panoptique. H = 18 cm, B = 22 cm, T = 16 cm (geschlossen), o.J. [ca. 1850]. Mit 6 Tag/Nacht-Bildern (Abbilldung: Le Chemin de Fer de Paris à Tours).


Das Diorama wurde 1821 von Louis Jacques Mandé Daguerre (1787-1851) und Charles-Marie Bouton (1781-1853) erfunden. Von den zahlreichen Dokumenten und Objekten, die sich dazu in der Sammlung befinden, wird im Monat November auf  zwei speziell hingewiesen: 1. Das Buch des Monats. Die Brüder Simon (1803-1844) und Nikolaus Meister (gestorben 1884) errichteten anfangs der 1840er Jahre ein Diorama in Köln, das bis etwa 1850 betrieben wurde. 2. Das Objekt des Monats. Das Polyorama panoptique wurde 1849 zum Patent angemeldet. Durch zwei Klappen konnte das Licht stufenlos zwischen Auflicht (Tageffekt) und Durchlicht (Nachteffekt) variiert werden, genau wie beim Original-Diorama.


Buch des Monats   Objekt des Monats
Oktober 2010   Oktober 2010




Forty Etchings, from Sketches Made with the Camera Lucida, in North America, in 1827 and 1828. / By Basil Hall. – Edinburgh [u.a.]: Cadell [u.a.] 1829.

 




Camera lucida nach W. H. Wollaston. Am Fuss signiert «P. B.», Firmenzeichen auf Innenseite des Deckels (Maler-Palette, Schrift unleserlich). In Originaletui 6 x 27,5 x 3 cm, mit 12 Linsen, o.J. [ab 1833]. / P. B[erville], Paris.


Die Camera lucida
(Objekt des Monats) wurde 1807 von William Hyde Wollaston (1766-1828) erfunden. Basil Hall (1788-1844) zeichnete damit die Reiseeindrücke einer Amerikareise von 1827/1828 mechanisch auf und veröffentlichte diese 1829 (Buch des Monats). Die Bilder zeigen unter anderem die Niagarafälle, Rochester und den Mississippi, aber auch Porträts von Indianern und Sklaven. Dies ist das erste Buch mit mechanisch aufgezeichneten Bildern, also gewissermassen das erste «Photobuch».


Buch des Monats   Bild des Monats
September 2010   September 2010




Sport in der Wintersonne. / 48 Aufnahmen von E[mil] Meerkämper. Text von H. Hoeck und Viktor Zwicky. Mit Illustrationen von Elsa Moeschlin. Umschlag und Einband von Walter Cyliax. – Erlenbach-Zürich und Leipzig: Rotapfel-Verlag 1932.

 




[Flugaufnahme des Hauptbahnhofes Zürich]. Gelatine-Silber-Print 18,2 x 24,0 cm, o.J. [ca. 1935]. / [Walter] Cyliax. – Rückseite (roter Stempel, alles Kleinschrift): "foto cyliax zürich, klusdörfli 4" "nach schweizerischem urheberrecht vom 1. juli 1923 geschützt. reproduktionserlaubnis durch obige adresse".


Walter Cyliax (1899-1945) war ein deutscher Grafiker. Obwohl zahlreiche bedeutende Arbeiten von ihm bekannt sind (Buch des Monats), weiss man nur wenig über seinen Lebenslauf. Er wurde in Leipzig geboren, und nach einer Ausbildung als Schriftsetzer kam er 1925 in die Druckerei Fretz in Zürich, wo er zum künstlerischen Leiter aufstieg. 1937 zog er nach Wien, wo er ziemlich unrühmlich in einen «Arisierungsfall» verwickelt war. Das Bild des Monats zeigt, dass er zuvor auch in der Schweiz selbständig tätig war.


Buch des Monats   Bild des Monats
Juli / August 2010   Juli / August 2010




Excursions daguerriennes. Vues et monuments les plus remarquables du globe. Band 1 und 2. / [Noël-Marie Paymal Lerebours.] – Paris: Rittner et Goupil, Lerebours, Hr. Bossange 1842 [und 1843].

 




Portrait d'un jeune homme. Heliogravüre nach einer Daguerreotypie-Platte, Plattengrösse 10,6 x 8,0 cm, Blattgrösse 17,9 x 14,0 cm, um 1841. / Hippolyte Fizeau. – Spiegelverkehrter Schriftzug am oberen Plattenrand: "Lerebours".


Hippolyte Fizeau
(1819-1896) führte um 1841 erste Versuche mit dem Druck von Photos ab  Daguerreo-typie-Platten durch. Nur vier Druckproben blieben erhalten – eine davon befindet sich heute in der Sammlung (Bild des Monats). Praktische Anwendung fand dann das Druckverfahren, welches Fizeau «Héliogravure» nannte, erstmals in «Excursions daguerriennes» (Buch des Monats).


Buch des Monats   Bild des Monats
Juni 2010   Juni 2010




Experimentelle Fotografie. Lichtgrafik. / Heinz Hajek-Halke. Mit einem Beitrag von Robert D'Hooghe. [Text dt., engl. und franz.] Bonn: Athenäum 1955.

 




Das trunkene Schiff, um 1955. Gelatine-Silber-Print 40,5x 30,5 cm. / Heinz Hajek-Halke. Auf Vorderseite mit Kugelschreiber signiert.


Heinz Hajek-Halke
 (1898-1983) begann bereits in den 20er Jahren mit abstrakter Photographie zu experimentieren. 1948 wurde er Mitglied der Gruppe «Fotoform», und 1955 bekam er eine Professur an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. 2002 widmete ihm das Centre Pompidou in Paris eine grosse Retrospektive.


Buch des Monats   Bild des Monats
Mai 2010   Mai 2010




Lichtbilder. / Eugène Atget. Eingeleitet von Camille Recht.
Nr. 808/1000. Paris, Leipzig: Henri Jonquières 1930.

 




Ambassade d'Autriche, 57, Rue de Varenne. Albumin-Silber-Print,21,5 x 18 cm, o.J. [ca. 1905]. / Eugène Atget. In Atget's Handschrift aufRückseite (mit Bleistift): "Ambassade d'autriche 57 Rue de Varenne" "5117".


Eugène Atget
(1857-1927) dokumentierte mit seiner Plattenkamera das alte Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er wurde zuerst von den Surrealisten entdeckt, und später wurde er Vorbild zahlreicher berühmter Dokumentar- und Konzeptphotographen.


Buch des Monats   Druck des Monats
April 2010   April 2010




1961. Illustré de quatre photo-montages. / Georges Hugnet. 500 exemplaires sur Vélin, illustré de quatre photomontages, numérotés de 1 à 500. Exemplaire 472. Paris: Chez l'auteur 1961.

 




Huit jours à Trébaumec. / Journal de vacances de Georges Hugnet orné de 82 photographies prise par l'auteur en 1947. Bulletin de souscription. Paris: Henri Mercher à paraître le 5 Juin 1969. Mit einer Doppelseite des angekündigten Werkes.


Georges Hugnet
(1906-1974) war ein surrealistischer Schriftsteller, Photograph und Filmemacher. In den 1930er Jahren war er Mitglied der Surrealisten um André Breton.


Buch des Monats   Bild des Monats
März 2010   März 2010




Fabrik. Ein Bildepos der Technik. /
Jak[ob] Tuggener. Umschlag und Einband von Pierre Gauchat. [Vorwort von Arnold Burgauer.]
Erlenbach-Zürich: Rotapfel Verlag 1943.

 




In der Stube eines Wilderers. Gelatine-Silber-Print 16 x 11 cm, o.J. [ca. 1944]. / Jakob Tuggener.
Rückseite (Stempel): "Tuggener-Foto Zürich" (Tinte): "in der Stube eines Wilderers" (Bleistift): "94567".


Jakob Tuggener
(1904-1988) war einer der wichtigsten Schweizer Photographen. Obwohl er nur zwei eigene Photobücher («Fabrik» und «Zürcher Oberland») herausbrachte, hat er sich als Photograph vieler Firmenschriften und dem Buch zur Expo 1964 «Forum alpinum» einen Namen gemacht.


Buch des Monats   Bild des Monats
Februar 2010   Februar 2010




The Pencil of Nature. / William Henry Fox Talbot. Anniversary Facsimile by Larry J. Schaaf. Nr. 68/250. New York: Hans P. Kraus, jr. Inc. 1989.

 




Talbotypie, identisch mit Tafel XVII «Bust of Patroklus» aus «The Pencil of Nature». In: The Art Union. Monthly Journal of the Fine Arts and the Arts, Decorative, Ornamental.
London: Palmer and Clayton 1846.


William Henry Fox Talbot
(1800-1877), der Erfinder des Positiv-Negativ-Verfahrens, brachte 1844-1846 das erste photographisch illustrierte Buch «The Pencil of Nature» heraus. Darin stellte er die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des neuen Mediums anhand von eingeklebten Original-Talbotypien vor.


Buch des Monats   Bild des Monats
Januar 2010   Januar 2010




Zwei Gramm Licht. / Bernhard Wicki. Herausgeber Georg Ramseger. Vorwort Friedrich Dürrenmatt. Zürich: Interbooks 1960.

 




Paris 1950. Gelatine-Silber-Print
29,0 x 23,2 cm. / Bernhard Wicki.
Rückseite (2 x gestempelt): "Foto Bernhard Wicki" (mit Bleistift): "321".


Bernhard Wicki
(1919-2000) kennt man weniger als Photograph, sondern eher als Schauspieler und Regisseur. Sein bekanntester Film ist «Die Brücke» von 1959, in dem er die tragische Geschichte der sinnlosen Verteidigung einer Brücke durch Jugendliche am Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt.


Buch des Monats   Druck des Monats
Dezember 2009   Dezember 2009




Die Phototelegraphie und das Elektrische Fernsehen. / Von Benedict Schöffler. Wien und Leipzig: Wilhelm Braumüller 1898.

 




Extrablatt. Fernsehen in Berlin geglückt! Zweifarbiger Hochdruck, Blattgrösse ca. 40 x 32 cm, Brandspuren und Fehlstellen, wahrscheinlich kein Textverlust, nicht datiert [9. März 1929].


Das Fernsehen wurde bereits im 19. Jahrhundert erfunden. Nachdem Paul Nipkow 1884 die zeilenweise Abtatstung des Bildes erstmals erkannt hatte, beschrieb Schöffler 1898, wie man das Prinzip zur Depeschenübertragung und zum Fernsehen nutzen könnte.1929 führte dann die Deutsche Reichspost die ersten Versuche mit der drahtlosen Übertragung von Fernsehbildern durch.


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Bild des Monats

November 2009

 

November 2009




1/2 Jahrhundert Rüegg. / Photos Ernst Albrecht Heiniger. Pfäffikon (Schwyz): Oskar Rüegg, Federnfabrik und mechanische Werkstätte, 1941.

 




Strassenphotograph in Moskau, 1932. Gelatine-Silber-Print 18 x 17 cm, randlos auf dünnen Karton aufgezogen. / Ernst Albrecht Heiniger.
Rückseite mit Bleistift: «E. A. Heiniger aus Beständen Zürcher Illustrierte».


Ernst Albrecht Heiniger
(1909-1993) besuchte 1925-1928 die Kunstgewerbeschule Zürich. 1932 unternahm er eine Studienreise in die Sowjetunion, auf der das Bild des Strassenphotographen entstand. Heiniger arbeitete dann ebenso erfolgreich als Presse- wie als Werbephotograph. 1953-1957 drehte er mehrere Filme für Walt Disney.


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Oktober 2009

 

Oktober 2009




Schnee, Winter, Sonne. / 48 Aufnahmen von Albert Steiner. Text von Felix Moeschlin. Umschlag und Einband von Pierre Gauchat. Erlenbach-Zürich und Leipzig: Rotapfel-Verlag 1930.

 




Alte Arve. Gelatine-Silber-Print 22,4 x 16,5 cm auf Karton 37 x 29 cm, o.J. [ca. 1940]. / Albert Steiner.
Titel und Signatur mit Bleistift auf Karton.


Albert Steiner (1877-1965) machte 1892-1897 eine Photographenlehre in Thun. 1897 und 1901-1904 arbeitete er für Frédéric Boissonnas in Genf. 1924 eröffnete er ein eigenes Atelier in St. Moritz. Die Landschaftsaufnahmen, die er in mehreren Büchern veröffentlichte und in seinen Postkartenverlag vertrieb, machten ihn weltbekannt.