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Photobibliothek.ch ist eine Privatbibliothek in der Nähe von Schaffhausen in der Schweiz.

Das Hauptziel der Bibliothek ist es, die Geschichte der Photographie in ihrer Gesamtheit in Originaldokumenten darzustellen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist dies in erster Linie eine Geschichte der Technik. Die Analogien zwischen der Erfindung des Buchdrucks und der Erfindung der Photographie in ihrem Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft werden ebenso aufgezeigt wie die Entwicklung der Drucktechnik, welche die massenhafte Verbreitung von Photographien überhaupt erst ermöglichte. Auch die bereits im 18. und 19. Jahrhundert erfundenen Illusionstechniken – Laterna magica, Guckkasten, Panorama und Diorama – kommen nicht zu kurz. Im 20. Jahrhundert liegt dann das Schwergewicht mehr auf der künstlerischen Entwicklung der Photographie.

Der Hauptkatalog mit 21'700 Einheiten kann nicht online durchsucht werden. Um trotzdem einen Eindruck über die Sammlung zu geben, sind hier etwa 1700 Beispiele beschrieben, die mit rund  5000 Bildern illustriert sind. Es gibt drei Möglichkeiten, um zu recherchieren:

1. Im Menü links

2. >>> In der Rubrik «Übersicht»

3. Mit Google in allen Seiten



Bitte beachten Sie, dass die Bibliothek eine reine Präsenzbibliothek ist. Ausleihe und Fernleihe sind nicht möglich. Die Bestände sind nur nach Vereinbarung in der Bibliothek einsehbar.


Schweizer Fotobücher 1927 bis heute

Die Fotostiftung Schweiz feiert ihr 40-jähriges Jubiläum mit einer grossen Ausstellung über das Schweizer Photobuch. Daran ist Photobibliothek.ch mit einer «Ausstellung in der Ausstellung» beteiligt, und auch die Bibliographie im Buch zur Ausstellung stammt von Photobibliothek.ch.

Bericht über die Ausstellung im Schweizer Fernsehen:
>>> Tagesschau vom 31. Oktober

PDF-Downloads zur Ausstellung:
>>> Bibliographie zur Wandinstallation
>>> Bibliographie zu den Haupttiteln

Fotostiftung Schweiz, 8400 Winterthur
22. Oktober 2011 bis 19. Februar 2012
Täglich 11-18 Uhr, Mittwoch 11-20 Uhr
Montag geschlossen

 

 


Neuerscheinung des
Monats
Nov. 2011 – Feb. 2012

Deutscher Fotobuchpreis 2012



Schweizer Fotobücher 1927 bis heute. Eine andere Geschichte der Fotografie. / Herausgegeben von Peter PFRUNDER unter Mitarbeit von Martin Gasser, Sabine Münzenmaier. – Deutsche Ausgabe. – Baden: Lars Müller 2011.


Faksimile des Monats

November 2011 – Februar 2012



Fabrik. Ein Bildepos der Technik. / Jak[ob] TUGGENER. Umschlag und Einband von Pierre Gauchat. [Vorwort von Arnold Burgauer.] – Faksimile der 1943 im Rotapfelverlag in Erlenbach erschienenen Originalausgabe. Herausgegeben von der Jakob Tuggener-Stiftung und der Fotostiftung Schweiz. Nachwort: Martin Gasser. – Göttingen: Steidl 2011.


Bücher zur Ausstellung

Zur Ausstellung «Schweizer Fotobücher 1927 bis heute» (siehe linke Spalte) erscheint ein umfangreiches Buch (Neuerscheinung des Monats), das die Geschichte der Schweizer Photographie über 70 beispielhafte Photobücher erschliesst. Am 20. November erscheint zudem «Fabrik» von Jakob Tuggener bei Steidl als Faksimile (Faksimile des Monats). Neben «Les Américains» / «The Americans» von Robert Frank ist «Fabrik» wohl das herausragendste Photobuch der Schweizer Photogeschichte.


Archiv

>>> «Buch/Bild/... des Monats» seit Oktober 2009
 

 


Neu auf Photobibliothek.ch

Bombardierung der Brücke Diessenhofen 1944
Einige Schweizer Städte wurden im Zweiten Weltkrieg irrtümlicherweise von den Alliierten bombardiert: Zürich und Basel gleich mehrfach, am schlimmsten traf es aber Diessenhofens Nachbarstädte Schaffhausen am 1. April 1944 (40 Tote) und Stein am Rhein am 22. Februar 1945 (11 Tote). Aber auch Diessenhofen war vom Krieg betroffen, der buchstäblich nur wenige Meter vor der Haustür tobte.

Diessenhofer Photographen
Welche Photographen haben in Diessenhofen gearbeitet? Welche Papeteristen taten sich in Diessenhofen als lokale Ansichtskartenverlage oder möglicherweise sogar als Photographen hervor? Mit einer Literatur- und Internet-Recherche sowie anhand von Bildbelegen wurde versucht, das vorhandene Wissen zusammenzustellen (Projekt im Aufbau).
 

Bücher über Photobücher
Bücher über Photobücher haben momentan Hochkonjunktur. Spätestens seit Parr/Badger (2004) wird versucht, einen «Kanon» der bedeutendsten Photobücher zu etablieren. Die dadurch «geadelten» Photobücher werden zunehmend als Kunstobjekte gesammelt und haben – nach den Preisen für Photographien – auch die Preise berühmter Photobücher in die Höhe schnellen lassen. 

 

Schweizer Photobücher
Die wichtigsten Schweizer Photobücher wurden bereits in der Abteilung «Photographie» erfasst. Hier werden sie ein zweites Mal vorgestellt, ergänzt um international weniger beachtete, aber deswegen nicht weniger interessante Schweizer Publikationen.





 

Porträts von Personen der Photogeschichte
Die Bibliothek besitzt zahlreiche Stiche, Drucke und Photographien mit Porträts von Personen der Photogeschichte. Zusammen mit einer kurzen Biographie der porträtierten Person werden diese vorgestellt.


 

Niépce und die «Erste Photographie der Welt»
1827 schenkte Nicéphore Niépce dem englischen Botaniker Francis Bauer ein Konvolut mit erfolgreichen Versuchen zur Photographie. «Point de vue du Gras» wurde im 19. Jahrhundert mehrfach als «Erste Photographie der Welt» ausgestellt, bis sie 1898 spurlos verschwand. Nach abenteuerlicher Suche wurde die Aufnahme 1952 durch Helmut Gernseim wieder aufgefunden.

Eisenbahnunglück Münchenstein 1891
Der Einsturz der Brücke am Tay (Theodor Fontane: «Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand!») war das bisher schlimmste Eisenbahnunglück, als in Basel am 14. Juni 1891 um 14.20 Uhr der Zug mit über 500 Personen zum Gesangsfest nach Münchenstein abfuhr. Eine Viertelstunde später musste die Eisenbahngeschichte umgeschrieben werden.